Sonntag, 07.03.2010 und etwa 25°C im Schatten.
Zeit für einen weiteren Ausflug. Diesmal: Waiheke Island. Mit der Fähre braucht man etwa 40 Minuten und für $32 (~16€)  ist man dabei.

Die Insel ist mit ihren 92m² einigermaßen riesig und zu Fuß an einem Tag nicht zu besichtigen. Ich entschied mich, in die nächste Ortschaft zu wandern: Oneroa.
Der Weg dorthin war immerhin schattig und eine Art Bushwalk auf einem dürftigem Trampelpfad durch ein Vogelschutzgebiet. Das war ganz schön anzusehen und eine angenehme Abwechslung zum Großstadtbetrieb in Auckland City.

In Oneroa angekommen war ich erstmal recht orientierungslos, der große Vorteil an einer Insel jedoch ist, dass es nicht schwierig ist, die Küste zu finden – selbst ohne zu wissen, wo Ost oder West ist. Somit gönnte ich mir einen angenehmen Aufenthalt am „Oneroa Beach“ im nord-westlichem Teil der Insel. Weißer, feiner Sand und gute Aussicht. Und die Wassertemperatur stimmte auch noch.

Um mehr von der Insel zu sehen überquerte ich die Insel um auch die Westseite zu sehen (an ihrer schmalsten Stelle muss man dazu sagen) – Blackpool.

Auf dem Rückweg – ein Bisschen ab vom Weg – entdeckte ich noch einen weiteren sehr hübschen Strand, menschenleer – dort kann mans aushalten.
Die Bilder sprechen für sich:

Ich nahm die 18.00 Uhr Fähre um wieder zurück zum Festland zu gelangen.
Gegen 19.15 Uhr war ich wieder in meinem bescheidenem Hostel und stellte mit entsetzen fest, dass es sich bei diesem Ozon-Loch wohl doch nicht nur um ein Gerücht handelt…